Lightroom Objektivkorrekturen

Viele Bilder können in Lightroom verbessert werden, in dem man die Eigenarten von Objektiven (zB Vignettierung) wieder ausbügelt.

Eine Objektivkorrektur nachträglich ausführen

Eine Objektivkorrektur in einer Fotosammlung läßt sich mit Lightroom am einfachsten durch eine „Vorgabe“ (englisch: Preset) erledigen.
Dazu wählt man ein beliebiges Foto aus, wechselt in das „Entwickeln“-Modul und entfernt zunächst alle bisherigen Bearbeitungen mit einem Klick auf „Zurücksetzen“. Dann setzt man unter „Objektivkorrekturen“ das Häkchen bei „Objektivkorrekturen aktivieren“. Lightroom liest nun das verwendete Objektiv aus den Exif-Daten des Bildes aus und führt die Korrektur durch.
Anschließend erstellt man eine neue Vorgabe, in dem man im Menü unter „Entwickeln“ den Punkt „Neue Vorgabe“ wählt und dann einen Vorgabennamen vergibt, zB „Canon 18-200“. Danach klickt man auf „Nichts auswählen“, so dass alle Einstellungen deaktiviert sind. Nun setzt man Haken unter „Objektivkorrekturen“ bei den Einstellungen „Objektivprofilkorrekturen“, „Chromatische Aberration“ und „Objektiv-Vignettierung“. Die Vorgabe wird gespeichert durch Klick auf „Erstellen“.
Nach dem man wieder in das Modul „Bibliothek“ gewechselt ist, markiert man alle Fotos, die mit dem Objektiv aufgenommen wurden wählt dann in der „Ad-hoc-Entwicklung“ unter dem Punkt „Gespeicherte Vorgabe -> User Presets“ die erstellte neue „Vorgabe“ mit dem Namen „Canon 18-200“ aus.

Filtern kann man übrigens gut über die „Metadaten“ im Modul „Bibliothek“.

Objektivkorrektur als künftigen Standard festlegen

Auf Dauer ist es natürlich lästig, die Korrektur immer erst nachträglich auszuführen. Aber auch das lässt sich leicht ändern: Man wählt ein beliebiges Bild aus und klickt auch diesmal zuerst auf „Zurücksetzen“. Dann setzt man im „Entwickeln“-Modul das Häkchen bei „Profilkorrekturen aktivieren“ und wählt anschließend über das Menü oben links „Entwickeln, Standardeinstellungen festlegen…“ aus. Danach klickt man auf „Auf aktuelle Einstellungen aktualisieren“. Dadurch ändert Lightroom das Profil für die Kamera, mit der man das Foto aufgenommen hat. Wenn man mit mehreren Kameras arbeitet, führt man diesen Schritt mit Bildern jeder verwendeten Kamera aus.

(Basis für diesen Beitrag ist der Artikel http://wanderschreiber.de/2012/04/lightroom-objektivkorrekturen-automatisieren)

OS X High Sierra: Lightroom 5 richtig updaten auf 5.7.1

Adobe bietet für Lightroom an, es auf die Version 5.7.1 zu updaten. Coole Sache, nur irgendwie hat keiner bei denen daran gedacht, eine Version für OS X High Sierra (aka mac OS High Sierra) auf die Update-Seite zu legen.
Dort gibt es nur die Version für Lightroom CC.
Diese lässt sich installieren, gibt dann aber beim Starten von Lightroom den Fehler „Fehler:213:10„ aus. Im Forum von Adobe habe ich dann (nach einigem Suchen 🙁 ) diesen link gefunden:

prodesigntools.com/lightroom-5-ddl-comparison-vs-lr4.html. *

In dem Abschnitt Adobe Lightroom 5 Direct Download Links Gibt es dann den link auf die Version Lightroom_5_LS11.dmg. Diese ist dann unter High Sierra start- und nutzbar.

Richtig beeindruckt bin ich da von Adobe aber nicht. Fühlt sich für mich so an, als möchte Adobe, dass ich zu Lightroom CC wechsele, so gut, wie das update versteckt war.

* Stand vom 25.11.2017

Fokuspunkte in Lightroom anzeigen

Für alle Lightroom-User, die gern wissen möchten, warum ihr Foto an den wichtigen Stellen nicht so scharf ist, wie es sein sollte:

Es gibt für Lightroom ein Plugin, dass die Fokuspunkte anzeigt, auf die die Kamera bzw. das Objektiv scharf gestellt hat.

So kann man zB feststellen, ob die Technik noch richtig funktioniert, oder ob man eher an seinen Fähigkeiten arbeiten muss.
www.lightroomfocuspointsplugin.com

Lightroom: alle markierten Bilder bekommen die Änderungen, die man an einem macht

„das, was du tatsächlich erwartet hast (alle markierten Bilder bekommen die Änderungen, die man an einem macht, direkt mit), geht wie folgt:

Bilder markieren, Develop öffnen.
Strg gedrückt halten, im rechten Panel unten ändert sich der Button von „Sync…“ auf „Auto Sync“. Mit Klick auf den Button (Strg nach wie vor gedrückt halten) aktiviert man das Auto Sync (wenn du Strg loslässt und es leuchtet noch „Auto Sync“ an der Stelle, dann ist es aktiviert).
Alle Änderungen, die du nun am dargestellten Bild machst, wirken sich auch auf die anderen ausgewählten aus.

Zum Deaktivieren einfach nochmal auf „Auto Sync“ klicken, dann müsste auf dem Button wieder „Sync…“ stehen.“

(gefunden auf: DSLR-Forum)

Fotografie bei Konzerten

„Als Faustformel habe ich mir zum Einstieg bei einem Konzert diese hier gemerkt:

ISO 2000
f2
1/200sek
AF auf Servo
mittenbetonte Messung oder Spotmessung

Fotos im RAW Format, denn so kannst du auch vermasselte Fotos eventuell noch retten
Fotos immer im Modus Serienbild fotografieren. So bekommst Du genau die Action drauf und die Wahrscheinlichkeit, daß das Foto scharf ist, steigt enorm.“

(gefunden auf Katzenauge Photography)

Falls ich es mal zu einem Konzert schaffe, probiere ich das aus.